Barcamps und Konferenzen

Das Programm entsteht am Morgen. Die Software muss mitkommen.

Portego begleitet ein Barcamp vom ersten Sessionvorschlag bis zum Plan an der Wand — und ist am Camp-Tag schnell genug, dass niemand auf sie wartet.

Quelloffen betrieben in Deutschland. Keine Cookie-Banner, keine Konten für Teilnehmende, die keine wollen.

Vor der Veranstaltung

Zwischen der Ankündigung und dem ersten Kaffee liegt die Arbeit, die niemand sieht: Vorschläge sammeln, sortieren, Menschen erreichen.

Eine Session vorschlagen, ohne ein Konto anzulegen

Wer eine Idee hat, tippt Titel, Beschreibung und seine E-Mail-Adresse ein — mehr verlangt Portego nicht. Die Bestätigung erklärt, wie man die Session später bearbeitet, wie man sich per Magic Link anmeldet und wie man sein Konto wieder löscht.

Ein Passwort braucht dafür niemand. Ein Konto entsteht erst, wenn jemand mehr will als vorschlagen.

Abstimmen, solange es noch etwas zu entscheiden gibt

Während der Vorschlagsphase können alle abstimmen. Das Ergebnis sortiert die Liste: Die gefragtesten Sessions stehen oben, in jeder Ansicht, die zum Planen gedacht ist.

Mit „Planung starten“ schließt die Abstimmung. Danach wird nicht mehr gewertet, sondern gebaut — sonst verschiebt sich das Ergebnis, während das Team schon Räume verteilt.

Eigene Auswahllisten statt fremder Kategorien

Format, Kategorie, Zielgruppe, Sprache und Ausstattung pflegt das Team selbst. Ein Barcamp für Pflegekräfte braucht andere Kategorien als eines für Entwicklerinnen, und beide sollen nicht in einer Liste stehen, die jemand anderes ausgedacht hat.

Eine bereits vergebene Option wird nicht gelöscht, sondern abgeschaltet. Sonst verlieren eingereichte Sessions still ihre Angabe.

Zugang per QR-Code

Jede Veranstaltung bekommt eine kurze Adresse und einen QR-Code dazu — für den Aushang am Eingang, die Einladung oder die Rückseite des Namensschilds. Beides entsteht auf unserem Server, nicht im Browser der Gäste: Sonst bekäme ein Drittanbieter die IP-Adresse jedes Geräts, das den Code scannt.

Am Camp-Tag

Hier zählt Tempo. Die Planungssession dauert vierzig Minuten, und in dieser Zeit darf niemand auf eine Ladeanzeige schauen.

Das Raster füllen, während der Raum zusieht

Sessions werden per Ziehen in den Plan gesetzt oder über einen Dialog eingeplant — beides geht, weil Ziehen mit der Tastatur nicht bedienbar ist.

Dass ein Raum zur selben Zeit doppelt belegt wird, verhindert die Datenbank und nicht eine Prüfung im Programm. Bei zwei gleichzeitig planenden Moderatorinnen wäre eine Vorab-Prüfung ein Wettlauf, den einer verliert.

Das Board an der Wand

Auf dem großen Bildschirm läuft der Sessionplan ganzflächig, ohne Navigation, und lädt sich selbst nach. Was gerade läuft, ist hervorgehoben; verliert der Bildschirm die Verbindung, sagt er es, statt still einen alten Stand zu zeigen.

Dasselbe Board am Telefon wird zur Liste, auf dem Laptop zum Fahrplan. Die Ansicht richtet sich nach der Breite des Geräts — wer den QR-Code scannt, bekommt ohne Zutun die passende.

Der eigene Plan bleibt privat

Jede Person kann sich Sessions merken und hat damit ihren persönlichen Tagesplan. Diesen Plan kann niemand anderes lesen — es gibt keinen Weg dorthin, auch nicht für die Organisation.

Namensschilder mit elektronischer Visitenkarte

Das Team druckt Badges mit Vorname, Nachname und einem QR-Code. Der Code führt auf eine persönliche Visitenkarte, und was darauf steht, entscheidet jede Person selbst — Feld für Feld.

Die Karte gehört der Person, nicht der Veranstaltung. Wer die Adresse erneuert, macht alle gedruckten Codes ungültig; genau dafür ist sie da. Wir führen dabei kein Protokoll: Es soll keinen Kontaktgraphen geben, auch nicht als Nebenprodukt.

Danach

Nach dem Camp ist vor dem nächsten. Was gut lief, soll man ein Jahr später noch nachlesen können.

Likes statt einer zweiten Abstimmung

Nach einer Session kann man sie mit einem Like markieren. Das ist keine Bewertung des Vortrags, sondern ein Signal fürs nächste Mal: Welche Themen trugen, welche Formate füllten den Raum.

Absichtlich gibt es keinen Daumen nach unten. Eine öffentliche Ablehnung des Vorschlags einer ehrenamtlich vortragenden Person, angezeigt auf einem Beamer, ist eine Zurückweisung vor Publikum.

Das Programm bleibt, der Personenbezug geht

Aufbewahrungsfristen laufen automatisch ab. Dabei bleiben Titel, Zeit und Raum erhalten und der Name wird ersetzt — nie umgekehrt. Das Programm eines Barcamps ist Zeitgeschichte; wer daran teilgenommen hat, muss es nicht dauerhaft sein.

Für das Team

Ein Barcamp organisiert selten eine Person allein — und selten dieselben Personen wie im Vorjahr.

Drei Ebenen, damit niemand zu viel darf

Rechte gibt es auf der Ebene der Organisation, der einzelnen Veranstaltung und systemweit. Wer eine Organisation führt, hat in ihren Veranstaltungen automatisch die Rechte des Host-Teams — ohne dass jemand das jedes Mal einträgt.

Aufgenommen wird über Einladungen, nicht über ein „Hinzufügen“. So entsteht kein Konto, von dem sein Inhaber nichts weiß.

Eigene Rechtstexte je Veranstalter

Impressum und Datenschutzerklärung gehören der Organisation, die einlädt. Jede Veranstaltung zeigt die Texte ihres Veranstalters und fällt nur dann auf unsere zurück, wenn dort nichts steht.

Zwei Faktoren, ohne den Login zu blockieren

TOTP, Sicherheitsschlüssel und Backup-Codes stehen bereit. Pflicht ist ein zweiter Faktor nur für den systemweiten Betrieb — darüber gibt es keine Ebene, die Schaden begrenzen könnte.

Für alle anderen bleibt es bei einem Hinweis. Eine Pflicht, die zwei Tage vor dem Camp den Login blockiert, wird nicht sorgfältig erfüllt, sondern schnell — und die Backup-Codes landen nirgends.

Grundsätzlich

Entscheidungen, die nicht in einer Funktionsliste stehen, aber jede Seite betreffen.

Datenminimierung ist die Vorgabe, nicht die Ausnahme

Für die Teilnahme genügt eine E-Mail-Adresse. Jedes weitere Pflichtfeld braucht eine Begründung, die im Löschkonzept nachlesbar ist.

Auskunft nach Artikel 15 und Löschung nach Artikel 17 sind eingebaut und nicht auf Zuruf. Der Auskunfts-Link geht immer an die betroffene Adresse, nie an die anfragende Person.

Ohne Cookie-Banner

Die Reichweitenmessung läuft cookielos und beachtet „Do Not Track“. Damit ist sie nach § 25 Absatz 2 Nummer 2 TDDDG einwilligungsfrei — und es gibt nichts wegzuklicken.

Barrierefrei nach WCAG 2.2 AA

Alle Farbpaare sind in hellem und dunklem Modus gegen die Kontrastregeln gerechnet, jede Funktion ist mit der Tastatur bedienbar, und das Planungsraster wird auf schmalen Geräten zur Liste statt zur Scrollfläche.

Die Konformitätserklärung benennt auch, was noch nicht erreicht ist. Eine Erklärung ohne Lücken hat niemand geprüft.

Sieh es dir an, bevor du dich entscheidest

Die Demo enthält eine erfundene Organisation mit zwei Veranstaltungen — eine läuft gerade, eine steht bevor. Du kannst darin alles anfassen. Jede Nacht wird sie zurückgesetzt.

Zur Demo

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Schreib uns — auf Deutsch oder Englisch.

hallo@portego.eu